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Archiv für Juni, 2011

Sichtschutz: Gerade im Sommer fast schon ein Muss

29. Juni 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ ideengruen

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Bei diesen warmen Temperaturen machen wir schon mal aus dem Garten oder dem Balkon eine Art zweites Wohnzimmer. Dabei wollen jedoch die meisten vor neugierigen Blicken von Nachbarn oder Passanten geschĂĽtzt sein. Ein Sichtschutz ist daher besonders im Sommer fast schon ein Muss.

Grundsätzlich muss man zunächst erwähnen, dass manche Kommunen eine maximale Höhe für den Zaun vorschreiben und in manchen wird sogar vorgeschrieben aus welchem Material eine Sichtschutzwand bestehen darf. Hier sollte man sich am besten an den Nachbarn orientieren oder sich im Bauamt erkundigen.

Ist diese Frage geklärt, kann es an die Wahl des richtigen Sichtschutzes gehen. So manch einer wird sich für die zwei Klassiker, Holzwand oder Hecke, entscheiden. Dabei spielt die Gestaltung natürlich eine große Rolle. Holzwände wirken schön durch Bepflanzungen oder spezielle Anstriche. Die Hecke lässt das Ganze im Gegensatz dazu lebendiger wirken.

Auf dem Balkon entscheiden sich viele für Bast- oder Bambusmatten. Auch Kunststoffverkleidungen mit Aufdrucken oder ohne sind beliebt. Es geht aber auch hier etwas lebendiger und individueller. Spannt man zum Beispiel Netze und dekoriert diese mit Blumen, Muscheln oder Ähnlichem, sorgt dies für schöne Effekte.

Ein Paravent ist im Garten und auf dem Balkon eine einfache Lösung, bei der man nicht viel montieren oder dekorieren muss. Egal, für welche Variante man sich entscheidet oder wie man seine Fantasie spielen lässt, wichtig ist auch beim Sichtschutz natürlich die Pflege.

Ein Brunnen macht den Garten schön

23. Juni 2011 Keine Kommentare
Gartenbrunnen

Gartenbrunnen

Der Garten ist einer der liebsten Freunde der Deutschen und viele möchten ihn verschönern. Eine beliebte Methode ist es, einen Brunnen anzulegen. Sie sind angenehm für Augen und Ohren gleichermaßen und bieten eine wunderbare Verzierung.
Allerdings muss man, je nach Art und Ziel des Brunnens schon im Vorfeld vieles beachten. Grundsätzlich gilt, wer einen Gartenbrunnen selbst anlegen will, der sollte einiges an handwerklichem Geschick und auch die passende Ausrüstung mitbringen. Wer beides nicht besitzt, sollte lieber bereit sein, ein wenig mehr Geld für einen Fachmann zu investieren, als sich später unnötig aufzuregen und vielleicht noch mehr Kosten zu haben.

Wer einen richtigen Gartenbrunnen anlegen will, um eigenes Grundwasser zu erhalten, der hat im Vorfeld am meisten zu beachten und auch viel zu bezahlen.
Erstens sollte man vor Baubeginn unbedingt die örtliche Bauamt oder die Stadtverwaltung besuchen. In den meisten Städten bedarf es Genehmigungen, um Bohrungen für Brunnen durchzuführen. Die Preise variieren hierfür örtlich, liegen aber in der Regel zwischen 800 und 1000 €.

Auch die Wahl des richtigen Platzes und der Tiefe ist nicht allein vom persönlichen Geschmack abhängig, sondern von den natürlichen Gegebenheiten. Struktur und Art des Bodens müssen in allen Tiefen bekannt sein, wenn man an sauberes Trinkwasser heran will. Wer kein derartiges Zeugnis besitzt oder in der Stadtverwaltung erhält, muss einen Sachverständigen bestellen, der eine Bodenuntersuchung vornimmt und nach Grundwasser sucht. Die Tiefe, in der Grundwasser zu finden ist, ist sehr unterschiedlich. Es können schön fünf Meter sein, aber ebenso an die zwanzig Meter. Zum Bohren des Brunnens also unbedingt einen Spezialisten hinzuziehen. Und sich dabei unbedingt dessen Genehmigung zeigen lassen. Sollte man auf einen Betrüger hereinfallen, kommt das einen teuer zu stehen.

Wer sich dagegen nur einen kleinen Zierbrunnen anlegen möchte, der hat es sehr viel einfacher. Das einzig wirkliche Kriterium ist hierbei, die Wahl der richtigen Pumpe. Möchte man Brunnen mit starken und aufwendigen Wasserspielen, ist beim Kauf einer Qualitätspumpe schon ab 200 € aufwärts zu rechnen.
Auch an das Material stellt jeder andere Anforderungen. Besonders langlebig und wetterbeständig sind natürlich Brunnen aus Naturstein. Allerdings sind diese schwer zu reinigen, da sie schnell zum Verfärben neigen.
Brunnen aus Edelstahl dagegen wirken moderner und sind weniger anfällig.

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Der englische Garten

22. Juni 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Jan van der Crabben

cc by wikimedia/ Jan van der Crabben

Selbst echten Garten-Laien sind englische Gärten ein Begriff. Sie stehen für zeitlose Gartenkunst mit kleinen nostalgischen Elementen. Englische Gärten kommen wohl nie aus der Mode und sorgen wohl bei fast allen für die perfekte Ruhe.

Die englischen Gärten, egal ob groß oder klein, sollen an Landschaftsparks erinnern und entstanden im 18. Jahrhundert als Gegenantwort auf die üppigen, aber sehr geometrisch angelegten Barockgärten. Man wollte sich bei der Gestaltung von Gärten eher wieder an der Natur orientieren.

So findet man in englischen Gärten meist nur wenige Blühpflanzen. Das Bild ist im Großen und Ganzen geprägt von Hecken, Stauden, Natursteinwegen. Für farbliche Elemente sorgen meist Rosen. Gerne findet man dazwischen auch Teiche oder Wasseranlagen. Alte Steinmauern und Nischen, in denen Pavillons oder alte Bänke stehen, machen die Gärten nostalgisch und laden zum Ausruhen und Verweilen ein. Zum Teil wurden früher sogar künstliche Ruinen in große englische Gärten eingefügt. Große alte Bäume prägen ebenfalls gerne das Bild.

Die Must-Haves Ihrer stylischen Gartenparty

19. Juni 2011 Keine Kommentare

Der Sommer ist da. In der Grillsaison und bei abendlich wieder angenehmen Temperaturen müssen nun wieder fleißig Freunde für die nächste Gartenparty eingeladen werden. Doch wie wird diese zur gelungenen Unterhaltung mit Erinnerungspotenzial? Hier sind die Must-Haves für Ihre nächste stylische Feier im Freien:

Grundvoraussetzung ist selbstverständlich ein ordentlich gehaltener Garten. Bringen Sie den Rasen auf eine anständige KĂĽrze und setzten Sie nicht viele – denn Ăśbersicht ist wichtig – aber schöne, entscheidende Akzente.
Sind diese ersten Vorbereitungen getroffen kann nun aufgebaut werden. Sorgen Sie für ausreichende Sitzgelegenheiten, am besten durch Bierbänke unter einem Pavillon, denn das Wetter kann immer mal umschlagen. Die langen Bänke bietet die optimale Gelegenheit mit vielen Personen auf wenig Raum zu speisen und gewährleisten somit das Kennenlernen der sich gegenseitig noch unbekannten Gäste.
Dennoch sollten Sie für Rückzugsorte sorgen. Einzelne Stehtische auf der Rasenfläche erlauben Gespräche in Kleingruppen.

Das leibliche Wohl der Gäste steht an erster Stelle. Natürlich ist der Grill Pflicht, doch vergessen Sie nicht Ihre vegetarischen Freunde. Das Geheimrezept lautet Fleisch, Salat und Kräuterbaguette. Probieren Sie doch auch, Gemüse in Form von Schaschlik auf dem Grill zuzubereiten. Für den richtigen Grill sollten Sie selbstverständlich ausreichend vorher Sorgen. Hier gibt es im Fachhandel oder Versandhandel eine Menge Modelle zu kaufen, so daß wirklich jeder Gartenstil den passenden Grill findet.

Erfrischung garantieren Sie durch kalte Getränke. Sehr beliebt und altbewährt ist das mit Eis und Flaschen gefĂĽllte „Planschbecken“. FĂĽr die etwas exquisitere Fete errichten Sie eine kompakte Bar mit einer kleineren Auswahl an Cocktails.

Um Ihrer Gartenparty den letzten Schliff zu verleihen, setzen Sie auf luxuriöse sowie romantische Beleuchtung. Laternen und gedämmte Wandbeleuchtungen erfüllen das erste, Gartenfackeln und ein Feuerkorb das zweite Kriterium. Wichtig ist nur an Leuchten nicht zu sparen ohne es zu hell werden zu lassen.
Zu guter Letzt benötigen Sie eine Anlage. Den gesamten Abend lang sollte angenehme und zum Thema
– Sommer, Sonne, Leidenschaft – passende Hintergrundmusik laufen. Kommt Partylaune auf, darf diese natĂĽrlich auch etwas aufgedreht werden, damit auf der Rasenfläche getanzt werden kann.

Befolgen Sie diese Tipps, sollte ihrer nächsten erfolgreichen Gartenparty nichts im Wege stehen. Die Gäste werden sich erinnern. Wiederholung garantiert.

Woche der Botanischen Gärten 2011: Bionik im Fokus

15. Juni 2011 Keine Kommentare
cc by Flickr/ diekatrin

cc by Flickr/ diekatrin

Noch bis zum 19. Juni findet bundesweit die Woche der Botanischen Gärten statt. In vielen Botanischen Gärten findet zu diesem Anlass ein besonderes Programm statt und in 35 der bundesweit 90 Einrichtungen kann man die begleitende Ausstellung bewundern.

In diesem Jahr ist das übergeordnete Thema der Woche der Botanischen Gärten d der Bereich der Bionik. Das Wort ist eine Mischung aus Biologie und Technik. Die Forscher beobachten hier genau die Natur und suchen nach Erkenntnissen, die der Mensch sich von Tieren und Pflanzen abgucken kann.

So ist beispielsweise der Klettverschluss von der Natur abgeschaut, genauso wie die Blätter der Lotus-Pflanze den Lotus-Effekt bei Farben inspiriert haben. Unzählige spannende Mechanismen haben wir Tieren und Pflanzen zu verdanken. Etliche davon kann man sich unter anderem in der Ausstellung „Bionik – Von Pflanzen lernen fĂĽr die Technik“ ansehen. Nicht nur das ist ein guter Grund, mal wieder einen entspannten Tag im Botanischen Garten in der Nähe zu genieĂźen…