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Archiv für Oktober, 2011

Hausratversicherung für Gartengeräte

26. Oktober 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ digital cat

Der Garten – das ist Erholung pur. Lebensgeister erwachen, wenn man den Frühling spürbar herannahen sieht, der Sommer beschert reiche Freuden und der Herbst leuchtet golden, selbst der Winter zeigt sich im eigenen Garten von seiner schönsten Seite.
Damit der Garten ein solcher Quell der Freude wird und auch bleibt, bedarf es allerdings einiger Mühe. Als Gegenleistung für das Füllhorn der Freuden, die der Garten ausleert, verlangt er ständige Zuwendung und Pflege. Nicht umsonst heißt ein Sprichwort: „Der Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten“.

Je mehr Mühe und Arbeit man aufwendet, desto prächtiger und reicher wird sich in der Regel der Garten präsentieren. Der Hobbygärtner im Kleingarten findet genau wie der Eigenheimbesitzer im Hausgarten eine reiche Palette an Aufgaben vor, soll der Garten nicht nur Grünfläche, sondern eine Oase der Erholung und ein Ort der Schönheit werden und auch bleiben.
Um dieses Ziel zu erreichen, bedient man sich einer Vielzahl von Geräten und Hilfsmitteln: Rasenmäher, elektrisch oder mit Benzinmotor betrieben, Rasentrimmer, Kantenschneider, Vertikulierer, Rosenscheren, Gartenscheren, Fächerbesen – die Aufzählung ließe sich noch beliebig fortführen. Unnötig zu betonen, dass der Umgang mit ebendiesen Geräten durchaus auch unfallträchtig sein kann. Immer wieder kommen Unfälle im Garten vor, die durch mangelnde Erfahrung und durch Unwissenheit verursacht werden.
Dabei gibt es zu allen Geräten eine umfassende Bedienungsanleitung und im Fachgeschäft wird man in allen Fragen gut beraten. Trotzdem ist es wichtig im Falle eines Schadens auch hier gut abgesichert zu sein. Denn oftmals passieren Gartenunfälle nicht wegen mangelnder Kenntnis, sondern einfach aus Pech: man stürzt von der Leiter, stolpert oder rutscht unglücklich aus.

Gute Unfallversicherungen decken auch solche Vorfälle ab. Allerdings sollte man im Vorfelde immer die Versicherungsbedingungen durchlesen und sich genauestens darüber informieren, in welchen Fällen die Versicherung zahltund in welchen nicht. Um einen Eindruck über die verfügbaren Angebote zu erhalten, kann man zum Beispiel einen Online-Versicherungsrechner konsultieren, die einem auf Knopfdruck die günstigsten und Besten Versicherungen in einem Vergleich auflistet.

So abgesichert kann man dann auch im Herbst beruhigt an die Gartenarbeit gehen.

Den Garten auch im Winter erstrahlen lassen

26. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ onnola

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Die meisten sind mit ihren Vorbereitungen im Garten für den Winter wohl in den letzten Zügen. Wenn das Laub langsam dem Schnee weicht und die Blumen schon lange keine Blüten mehr tragen, dann ist der Garten bei vielen leider ebenso grau wie die herbstliche Stimmung. Doch das muss natürlich nicht sein, denn auch in der kalten Jahreszeit kann man wunderschöne Highlights in der hoffentlich bald wieder grünen Oase setzen.

Zum einen gibt es natürlich die Möglichkeit auf besondere Pflanzen zu setzen, die auch gerne mal im Winter blühen. Beispiele wären hierfür der Winterjasmin, der uns noch im November mit gelben Blüten überrascht oder aber die Winterheide mit ihren Blütenglöckchen im Dezember. Die Zaubernuss erblüht von Dezember bis März, je nach Sorte.

Wunderschöne Hölzer sind eine Alternative bzw. eine Ergänzung dazu, wie beispielsweise die Korkenzieherhasel. Winterharte Pflanzen für den Balkon wären beispielsweise Schneeheide, Christrosen oder Cotoneaster. Man kann aber natürlich auch einfach den Garten oder Balkon dekorieren.

Zweige von Buchs, Wachholder, Fichte, Kiefer oder Efeuranken steckt man in die feuchte Erde und durch die kalten Temperaturen halten sie sich eine lange Zeit. Wurzeln, Tannenzapfen oder Ähnliches ergänzen dies. Natürlich können Hobbygärtner auch Deko-Materialien kaufen, wie Kugeln, Trockenblumen und Co. Wichtig ist dabei, dass sie frosthart sind. Dies gilt auch für Dinge wie Kerzenständer oder Keramikfiguren. Lichterketten dürfen bei den meisten auch nicht fehlen. Hauptsache der Garten erstrahlt auch im Winter und vertreibt so den Winter-Blues!

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So machen Sie ihren Garten winterfest

21. Oktober 2011 Keine Kommentare

Rosengarten - flickr.com/onnola

Vor Einbruch des Winters sollte der Garten unbedingt winterfest gemacht werden. So zählen Stauden zwar zu den winterharten Gewächsen, allerdings empfiehlt es sich, diese vor dem Frost mit Reisig und Stroh zu schützen. Sobald die Nachttemperatur frostig ist, sollten Kübelpflanzen zum Überwintern in das Winterquartier übersiedelt werden. Da sich sowohl im Herbst als auch im Winter die organische Masse im Gartenteich zersetzt, da extrem viel Sauerstoff verbraucht wird, sollte der Teich winterfest gemacht werden. Da Pflanzenschutzmittel sehr temperaturempfindlich sind, sollten diese an einem Ort gelagert werden, welcher keinem Frost ausgesetzt ist.

Es empfiehlt sich, in den Monaten Oktober und November neue Obstbäume, Bäume ebenso wie neue Sträucher einzusetzen. Schützen Sie diese Jungbäume mit speziellen Manschetten, welche Nagetiere fernhalten. Zum Schutz sollten auch Leimringe an den Obstgehölzen angebracht werden, da diese vor unliebsamem Ungeziefer schützen. Schneiden Sie Bäume, Sträucher ebenso wie Stauden erst nachdem das letzte Laub von den Bäumen gefallen ist. Pflanzen Sie vor dem ersten Frosteinbruch Stauden, Lilien und Zwiebeln, welche im Frühjahr blühen. Entfernen Sie sowohl alle Zwiebel- und Knollengewächse, welche empfindlich auf Frost regieren. Dazu zählen auch Dahlien und Knollenbegonien. Lagern Sie die Zwiebel unbedingt frostfrei.

Das Winterquartier fĂĽr sowohl Geranien und Fuchsien als auch fĂĽr winterharte KĂĽbelpflanzen sollte einerseits kĂĽhl aber nicht frostig, andererseits hell sein. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen nur sehr wenig gegossen werden. Zitruspflanzen sollten vor Einbruch des Frosts an einem sonnigen Ort wie beispielsweise einer Fensterbank platziert werden.

Kompostieren Sie einjährige Sommerblumen, entfernen Sie Laub vom Rasen und verteilen Sie auf dem Gemüsebeet entweder eine Mulschschicht oder düngen Sie das Gemüsebeet mit einer Gründüngung. Achten Sie darauf, dass Sie jene Bereiche nicht mit Mulch bedecken, wo sich im Vorjahr viele Schnecken aufhielten. Bedecken Sie Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch beispielsweise mit einer Folienhaube aus dem Versandhaus und decken Sie auch Salatsorten mit Folie ab.

Erika und Besenheide: BlĂĽten im Herbst

19. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ lilli2de

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Auch im Herbst mĂĽssen wir natĂĽrlich nicht auf BlĂĽten verzichten. Dabei setzen viele auf zwei Pflanzen, die eng miteinander verwandt sind: Erika (Erica gracilis) und Besenheide (Calluna vulgaris).

Wird es Herbst erfreuen sie uns mit Blüten in Purpur, Rosa und Violett. Bis in den Winter hinein können manche Sorten Abwechslung in den Garten oder auf den Balkon bringen. Gerne setzen viele Gartenfreunde die Sträucher mit den glockenförmigen Blüten in Kübel, Schalen oder Blumenkästen.

Gut kombinieren lassen sie sich zudem mit Ginster, Heidelbeeren oder Wachholder, wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin weiß. So entsteht eine kleine Heidelandschaft. Zudem raten die Experten in Sachen Deko Zinngefäße zu verwenden, da sie optisch perfekt zu Erika und Besenheide passen.

Knollengewächse: Im Winter einlagern

12. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ yashima

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Im Herbst ist im Garten immer einiges zu tun, denn schließlich muss die grüne Oase auf den Winter vorbereitet werden. Wer Knollengewächse im Garten hat, der sollte sie nicht draußen überwintern lassen, sondern sie vor dem ersten Nachtfrost ausgraben und einlagern. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Vor dem ersten Frost sollten Gärtner die Knollengewächse auf zehn bis 15 Zentimeter über der Erde abschneiden und sie ausgraben. Dahlien müssen beispielsweise zunächst getrocknet werden ehe man sie dunkel, kühl und am besten nebeneinander überwintern lässt.

Bei Knollenbegonien dauert das Trocknen gut vier Wochen. Dies geschieht in einem kühlen Raum. Danach werden Wurzeln, Stängel und Erde von den Knollen entfernt, welche dann über den Winter in Torf gesteckt werden sollten.

Ein anderer Fall seien Canna. Sie dĂĽrfen laut der Landwirtschaftskammer nicht trocken werden. Mit den Erdballen kommen sie am besten in Kisten bei einer Raumtemperatur von zehn bis 15 Grad ĂĽber den Winter.