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Archiv für Januar, 2012

Pflanzensamen: Kann man sie noch verwenden?

25. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ schreiblockade

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Wohl jeder Hobby-G├Ąrtner hat mit Sicherheit einige T├╝ten mit Pflanzensamen irgendwo aufgehoben. Dabei muss man jedoch bedenken, dass auch die Samen nicht ewig haltbar sind. Wie stelle ich also fest, ob die Samen noch keimen und ob ich sie noch verwenden kann?

Zwei M├Âglichkeiten sind dabei am beliebtesten: Man legt ein paar Samen aus der T├╝te auf ein feuchtes Krepptuch oder auf Watte. Dieses legt man ans Fenster und h├Ąlt es gut zwei bis drei Wochen lang feucht. Keimen die Samen, d├╝rfte auch der restliche Inhalt der T├╝te noch in Ordnung sein.

Schneller geht der Test in einer Schale mit Wasser. Hier wieder ein paar Samen aus der T├╝te entnehmen und sie in eine Wasserschale geben. Sinken sie nach kurzer Zeit nach unten, ist dies ein Zeichen daf├╝r, dass sie noch genug Inhaltsstoffe zum Keimen haben. Schwimmen sie jedoch an der Oberfl├Ąche, so sind sie leider zu sehr ausgetrocknet und werden sicherlich nicht mehr ihren Dienst tun.

Erholung und Entspannung im Gartenzimmer

23. Januar 2012 Keine Kommentare

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Selbst in einem sehr kleinen Zimmer muss man auf eine gr├╝ne Oase nicht verzichten. Jede noch so kleine Fl├Ąche kann man mit Pflanzen um ein Vielfaches wohnlicher machen und es wird immer noch gen├╝gend Platz f├╝r einen Sessel, eine Bank, ein Tischchen oder ein Sofa ├╝brig bleiben, wo man gem├╝tlich sitzen und die bl├╝hende und gr├╝nende Vielfalt genie├čen kann.

Es gibt unz├Ąhlige M├Âglichkeiten, den nackten Fu├čboden wohnlich zu gestalten und ihn so zum bunten oder gr├╝nen Zimmer zu gestalten. Was jedoch die Bepflanzung angeht, so sind hier den pers├Ânlichen W├╝nschen und geschmacklichen Vorstellungen praktisch keine Grenzen gesetzt. So kann jeder seine Wahl treffen und hat dar├╝ber hinaus auch noch den gro├čen Vorteil, dass im Kleinklima des gesch├╝tzten Gartenzimmers unter Umst├Ąnden sogar nicht winterharte Pflanzen kultivieren, die im offenen Garten kaum gedeihen w├╝rden.┬áGanz wichtig f├╝r die Gestaltung und die Art der Bepflanzung sind ├Ąu├čere Faktoren, die man zun├Ąchst einmal als vorgegeben akzeptieren muss: Belichtung, die Lage des Zimmers so wie das Klima. Man muss die Bedingungen, unter denen man sich ein St├╝ck Natur ganz nah in den Wohnbereich bringen m├Âchte, akzeptieren und das Beste daraus machen.

Ein Zimmer, das den ganzen Tag Sonne hat, verlangt eine andere Bepflanzung als ein schattiges Zimmer. So gedeihen auf der S├╝d-, S├╝dost – und S├╝dwestseite praktisch alle sonnenhungrigen K├╝belpflanzen. Allerdings sind selbst sie gelegentlich f├╝r etwas Schatten dankbar. Pflanzen im Zimmer auf der S├╝dseite eines Hauses m├╝ssen h├Ąufiger gegossen werden. Dar├╝ber hinaus kann man den Hitzestau vermeiden, wenn man durch das Aufstellen eines Ventilators, etwas Luft in das Zimmer hineinbl├Ąst und so die Pflanzen vor einem Kollaps bewahrt. In einem Online-Shop kann man alles f├╝r sein Gartenzimmer k├Ąuflich erwerben. Fortan wird man auch in einer Stadtwohnung die M├Âglichkeit haben, sich in seine gr├╝ne Oase zur├╝ckziehen, in v├Âlliger Ruhe ein Buch lesen oder sich einfach nur von den Strapazen des Alltags erholen zu k├Ânnen.

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Rosen und Clematis: neue Sch├Ânheit f├╝r alte B├Ąume

19. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by Flickr/ richardghawley

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Da stehen sie in unseren G├Ąrten: alte und so gar nicht mehr sch├Âne Obstb├Ąume, die uns zudem auch nicht mehr mit Obst verw├Âhnen wollen. F├Ąllen will man sie aber nicht. Hier helfen Clematis und Rosen, die alte B├Ąume zweimal im Jahr durch ├╝ppige Bl├╝tenpracht zu absoluten Highlights des Gartens machen – eine Idee aus England.

Bevor man pflanzt, sollten zu dicht stehende Baumkronen ausgelichtet werden, damit die neuen Sch├Ânheiten genug Licht bekommen. Bei der Entfernung alter, ├╝berfl├╝ssiger ├äste niemals Stummel von Zweigen oder ├ästen stehenlassen, da dort leicht Pilze oder Bakterien eindringen k├Ânnen, die langfristig Sch├Ąden anrichten. Besonders Rosen ben├Âtigen viel Licht und Luft.

Bei der Auswahl der Rosen sind Ramblerrosen besonders zu empfehlen. Sie bl├╝hen zwar nur einmal pro Jahr, dann jedoch mit ├╝ppiger Bl├╝tenpracht 4 ÔÇô 6 Wochen lang. Au├čerdem klettern die langen, biegsamen Triebe problemlos die B├Ąume hinauf und m├╝ssen nicht beschnitten werden, abgesehen vom gelegentlichen Entfernen abgestorbener Teile.

Damit der Baum den Rosen nicht Wasser und N├Ąhrstoffe entzieht, setzen Sie sie ein St├╝ck vom Stamm entfernt in z.B. einem gro├čen Eimer ohne Boden in das vorbereitete Pflanzloch. So gibt es keinen Konkurrenzkampf und die neuen Rosen k├Ânnen gezielt gegossen und ged├╝ngt werden. Anfangs m├╝ssen die Triebe der Ramblerrose noch am Stamm des Baumes befestigt werden.

Auch die unkomplizierten wilden Waldreben (Clematis) klettern gerne in ausgelichteten Str├Ąuchern, B├Ąumen oder Koniferenhecken. Die Clematis strebt zwar zum Licht , ihr Fu├č ben├Âtigt aber unbedingt Schatten. W├Ąhlen Sie eine fr├╝hbl├╝hende Clematis, die nicht beschnitten werden muss, aber geben Sie der Ramblerrose zur Entfaltung ein paar Jahre Wachstumsvorsprung. Ihr alter Baum erstrahlt wieder in neuer Sch├Ânheit!

Weihnachtsbaum: Zweige als Frostschutz im Garten nutzen

11. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ MirkoR

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Dem Weihnachtsbaum ist in der Regel nur ein kurzes Schicksal verg├Ânnt. Ein paar Tage bringt er den Menschen Freude und dann versuchen sie ihn so schnell wie m├Âglich loszuwerden. Wer dies immer noch nicht getan hat, der muss ihn nicht gleich wie M├╝ll entsorgen, sondern kann ihn einer neuen Bestimmung zuf├╝hren.

Seine Zweige lassen sich im Garten n├Ąmlich wunderbar als Frostschutz f├╝r andere Pflanzen einsetzen. In mehreren Schichten legt man sie zum Beispiel ├╝ber Stauden oder bereits jetzt austreibende Blumenzwiebeln. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Der Frostschutz ist zudem auch f├╝r immergr├╝ne Geh├Âlze wie den Kirschlorbeer wichtig. Die Zweige verhindern, dass die Pflanzen ├╝ber die Verdunstung zu viel Wasser verlieren und im Winter austrocknen.

Immergr├╝ne Geh├Âlze: Von der Stechpalme zur Korea-Tanne

4. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ J├╝rgen Howaldt

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Der Winter muss nicht immer nur grau sein, denn auch in der kalten Jahreszeit erfreuen uns zum Beispiel immerg├╝ne Geh├Âlze im Garten oder auf dem Balkon. Eine der beliebtesten Pflanzen dieser Art ist die Stechpalme. Die weiblichen Pflanzen tragen rote Beeren. Ihre Bl├Ątter sind dunkelgr├╝n bis gr├╝n-wei├č und gl├Ąnzen. Jedoch haben sie stechende Spitzen, weshalb man sie nur mit Handschuhen anfassen sollte.

Dies gilt auch f├╝r die Bl├Ątter der Mahonie. Das robuste Geh├Âlz ├╝berzeugt durch gelbe Bl├╝ten. Wer nach einem au├čergew├Âhnlichen Winterschmuck f├╝r den Garten sucht, f├╝r den ist die Korea-Tanne vielleicht interessant. Sie w├Ąchst langsam und f├Ąllt durch ihre Zapfen in Violett oder Silbergrau auf.

F├╝r einen nat├╝rlichen Sichtschutz auch im Winter w├Ąhlt man Kirschlorbeer, Buchsbaum und Co. Sie lassen sich gut schneiden und sind ideal f├╝r die Hecke. Vor und nach dem Frost brauchen immerg├╝ne Geh├Âlze genug Wasser. Den Schnee sollte man von den ├ästen sch├╝tteln, damit diese nicht brechen oder knicken.