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Archiv für die Kategorie ‘Herbst’

HĂ€cksler & Schredder fĂŒr den Gartengebrauch

29. August 2016 1 Kommentar

denqbar-gartenhaechslerSchon mancher Gartenbesitzer hat sich einen HĂ€cksler oder Schredder vom Christkind gewĂŒnscht. Dann nĂ€mlich, wenn die gestutzte Hecke wieder jede Menge biologischen Abfall hinterlassen hat, oder die Äste einen großen Haufen auf der Wiese hinterlassen haben, der nun verarbeitet gehört. Dann tut ein HĂ€cksler große Dienste und spart viel Zeit.

Nun unterscheidet man aber zwischen unterschiedlichen GerĂ€ten: obwohl die Maschinen von außen recht Ă€hnlich aussehen, arbeiten sie doch innen mit unterschiedlichen Prozessen der Verarbeitung. Grob gesagt gibt es den WalzenhĂ€cklser und den MesserhĂ€cksler (auch Schredder genannt). Beim WalzenhĂ€cksler werden die Äste zerquetscht, bei der zweiten Variante klein mit einem Messer zerhackt. Deshalb ist der MesserhĂ€cklser auch lauter, als sein Zerquetsch-GefĂ€hrte, der auch als LeisehĂ€cksler bezeichnet wird.

In beiden Varianten gibt es große QualitĂ€tsunterschiede und auch Unterschiede in der Leistung. Zudem sind beide sowohl als elektrisches GerĂ€t, als auch als benzinbetriebenes GerĂ€t im Handel erhĂ€ltlich. Wer also im Wald und nicht unbedingt mit Stromanschluss arbeiten muss, fĂŒr den hat die benzinbetriebene Variante, also ein BenzinhĂ€chsler viele Vorteile. Wer immer ĂŒber einen Stromanschluss verfĂŒgt, möglicherweise mit langem VerlĂ€ngerungskabel, der kann auch ein elektrisches GerĂ€t verwenden.

Einen weiteren Unterschied gibt es beim Einzug der GerĂ€te und bei der Möglichkeit der Verstopfung. Hier sind am besten Tests angebracht. In jedem Fall sind Verstopfungen möglich und dann auch mĂŒhsam wieder zu entstopfen. Von „das GerĂ€t auseinandernehmen“, bis zu „sehr bedienungsfreundlichen GerĂ€ten“ gibt es hier alle Unterkategorien. Beim Kauf also unbedingt auch die Verstopfung ansprechen, denn es gibt GerĂ€te, die hierbei besondere Vorkehrungen im Konzept integriert haben und sich dadurch von der Masse abheben.

Bei den kleineren Varianten fĂŒr den Hausbedarf handelt es sich in beiden Varianten jedoch meist um GerĂ€te, die oben ein Loch haben, in welches man die Äste und das GrĂŒnzeug stopft. Erst bei wirklich kommerziellen Produkten gibt es auch einen seitlichen Einzug mit einem großen „Mund“.

FĂŒr welches GerĂ€t Sie sich endesletzt entscheiden, oder welches GerĂ€t Sie sich vom Christkind wĂŒnschen, hĂ€ngt auch mit dem Ergebnis des HĂ€ckselgutes zusammen: FĂŒr welchen Zweck wollen Sie dieses hauptsĂ€chlich verwenden? Wenn Sie vorwiegend Mulch benötigen, dann ist der MesserhĂ€cksler die bessere Wahl. Möchten Sie vorwiegend kompostieren, dann eignet sich besser der WalzenhĂ€cksler.

Es ist also fast eine Wissenschaft, den richtigen HĂ€cksler oder Schredder fĂŒr seine eigenen BedĂŒrfnisse herauszufiltern. FĂŒr alle erdenklichen Situationen hat man dann wahrscheinlich doch nicht den richtigen, aber das macht nichts. Besser einer als keiner.

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Kakteen gehen in die Winterpause

23. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Fundraisingnetz

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Liebhaber von Kakteen mĂŒssen in den Wintermonaten die Pflanzen kaum umsorgen und haben mit ihnen in dieser Zeit keine Arbeit. Vorher sollte man jedoch sicherstellen, dass sie fĂŒr den Winter richtig vorbereitet sind.

Standen die Kakteen oder Sukkulenten bisher auf dem Balkon oder der Terrasse sollte man vor der Winterruhe ihre Schalen und Töpfe gut sÀubern. Als Winterquartier eignen sich am besten RÀume, in denen es nicht kÀlter als vier Grad und nicht wÀrmer als zwölf Grad wird. Ein unbeheizter Keller oder ein Treppenhaus wÀren hier genauso eine Variante wie ein frostfreies GewÀchshaus.

WĂ€hrend der Winterzeit darf man die Kakteen nicht gießen oder dĂŒngen. Nur auf SchĂ€dlinge sollten sie ab und an untersucht werden. Aus dem Winterschlaf holt man sie im FrĂŒhjahr mit den ersten Sonnenstrahlen behutsam zurĂŒck. Dies geht auf einem sonnigen Fensterbrett. Zu Beginn reicht es die Pflanzen mit einer SprĂŒhflasche mit Wasser zu besprĂŒhen. Erst langsam sollten die stolzen Besitzer dann mit dem normalen Gießen und DĂŒngen beginnen.

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Chrysanthemen: Leuchtende BlĂŒten an dunklen Herbsttagen

2. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Ting Chen

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Wir haben an dieser Stelle bereits ĂŒber Pflanzen berichtet, die uns auch in den dunklen Wochen des Jahres mit ihrer Farbenpracht erfreuen können. FĂŒr den Herbst lieben in diesem Zusammenhang viele die Chrysanthemen. Die spĂ€ten Sorten blĂŒhen auch noch in den November hinein und dies sogar an nebligen Tagen.

Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Farben und Formen, ob nun Orange, Rot oder Pink, ob spinnenförmige oder pomponblĂŒtige Sorten. Chrysanthemen gehören zu den Kurztagspflanzen, was bedeutet, dass sie erst knospen, wenn Tag und Nacht gleich lang werden, was in der Regel Ende September der Fall ist.

Staudige Chrysanthemen setzt man am besten an einen leicht geschĂŒtzten und sonnigen Platz. Der Boden sollte nĂ€hrstoffreich und gut drainiert sein. Sind die BĂŒsche um die 50 Zentimeter hoch, schneidet man die Triebe fĂŒr eine bessere Standfestigkeit um gut die HĂ€lfte zurĂŒck.

Die Pflanzen mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig gegossen werden, auch bei Regen, denn durch die Dichte kommt das Regenwasser meist nicht an allen Stellen durch. Topf-Chrysanthemen halten Frost bis zu minus zwei Grad aus. In HausnĂ€he sind die winterharten Stauden geschĂŒtzt. Zudem sollte man sie mit Vlies oder Zeitungspapier vor Strahlungsfrost schĂŒtzen.

Erika und Besenheide: BlĂŒten im Herbst

19. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ lilli2de

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Auch im Herbst mĂŒssen wir natĂŒrlich nicht auf BlĂŒten verzichten. Dabei setzen viele auf zwei Pflanzen, die eng miteinander verwandt sind: Erika (Erica gracilis) und Besenheide (Calluna vulgaris).

Wird es Herbst erfreuen sie uns mit BlĂŒten in Purpur, Rosa und Violett. Bis in den Winter hinein können manche Sorten Abwechslung in den Garten oder auf den Balkon bringen. Gerne setzen viele Gartenfreunde die StrĂ€ucher mit den glockenförmigen BlĂŒten in KĂŒbel, Schalen oder BlumenkĂ€sten.

Gut kombinieren lassen sie sich zudem mit Ginster, Heidelbeeren oder Wachholder, wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin weiß. So entsteht eine kleine Heidelandschaft. Zudem raten die Experten in Sachen Deko ZinngefĂ€ĂŸe zu verwenden, da sie optisch perfekt zu Erika und Besenheide passen.

Gartenbeleuchtung fĂŒr Halloween

18. September 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ hanna_horwarth

Die Zeit um Halloween im Herbst ist genau die Zeit, zu der man den Garten mal wieder richtig kreativ gestalten kann. Wenn die bunten BlĂ€tter an den BĂ€umen hĂ€ngen und das herbstliche Obst an den Ästen hĂ€ngt, ist tagsĂŒber schon viel fĂŒr eine gemĂŒtliche Stimmung getan. Aber gerade abends ist eine schöne Beleuchtung wichtig – gerade, wenn die Tage immer kĂŒrzer werden. Zu Halloween gibt es da zwei Farben, die dieses Thema gut widerspiegeln: Schwarz und Orange. Diese Farben erinnern an KĂŒrbisse und die typischen HerbstfrĂŒchte und geben ein schönes Licht ab. Man kann sich also ganz simpel fĂŒr orange GlĂŒhbirnen entscheiden, und schon hat man das Thema gut getroffen. Thematisch sind fĂŒr die Gartenbeleuchtung zu Halloween Geister, Hexen und Spinnen interessant. Wer es ein bisschen origineller und ausgefallener mag, kann sich im Internet, im Baumarkt oder auch im Versandhaus eine passende Lichterkette mit solchen Motiven besorgen. Anstelle der klassischen GlĂŒhlampen hĂ€ngen hier KĂŒrbisse und kleine Gespenster an der Lampe. Möchte man lieber selbst tĂ€tig werden und etwas basteln, dann besorgt man sich einfach im Supermarkt einen oder mehrere KĂŒrbisse, höhlt sie aus und schnitzt lustige Grimassen in die KĂŒrbisfrucht. Anschließend stellt man eine Kerze in den leeren KĂŒrbis. Da kann man seiner Fantasie und KreativitĂ€t freien Lauf lassen und hat gleichzeitig fĂŒr eine schöne Beleuchtung gesorgt. Die ausgehöhlten KĂŒrbisse stehen traditionell vor der HaustĂŒr, um die Kinder zu begrĂŒĂŸen, die auf der Suche nach SĂŒĂŸigkeiten sind. So eine KĂŒrbislampe macht sich aber auch im Garten sehr schön, denn ihre Farben harmonieren auch tagsĂŒber gut mit den Farben des Herbstlaubes. Der große Vorteil: Wind kann einer solchen KĂŒrbislampe nichts anhaben, die Kerze ist im Inneren gut geschĂŒtzt.
Die Gartenbeleuchtung zu Halloween soll vor allem eins sein: stimmungsvoll. Da man sich im Herbst abends nicht mehr im Garten aufhÀlt, muss die Beleuchtung auch nicht ausgesprochen hell sein.