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Naturnahe Gärten locken Vögel an

cc by wikimedia/ EPei

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Ruhige, artenreiche, vielfältig gestaltete, naturnahe Gärten mit einer reichlichen Auswahl an Bäumen, beerentragenden Sträuchern, vielen unterschiedlichen Blühpflanzen, Gräsern und Kräutern, Nistmöglichkeiten, Futter- und Wasserstellen bieten den einheimischen Vögeln den optimalen Lebensraum um sich in ihnen anzusiedeln. Je abwechslungsreicher der Garten gestaltet ist umso attraktiver wird er für verschiedene einheimische Vogelarten, die gern auch Nisthilfen in Anspruch nehmen und zudem während der Aufzucht ihrer Jungen den Garten von lästigen Insekten und Pflanzenschädlingen frei halten. Blau- und Kohlmeisen siedeln sich gern in Baumhöhlen oder Nistkästen an, während das Gartenrotschwänzchen Ritze und Spalten an Gebäuden bevorzugt. Andere Vögel bauen ihre Nester auf Bäume oder in dornige Hecken, die gleichzeitig einen Schutz gegen Katzen, Marder und Iltis darstellen.

Abgesehen von Sperlingen und Hausspatzen, die in der Lage sind sich relativ schnell Veränderungen anzupassen und ihr Futter nahezu überall finden, sind andere Vögel auf die ökologische Nische Garten und eine eventuelle Zufütterung angewiesen. Deshalb sollten bei der Bepflanzung des Gartens gezielt Pflanzen ausgewählt werden, deren energiereiche, ölhaltigen Samen und zuckerhaltigen Früchte auch den Winter über als Nahrung für die Vögel dient. So haben es Stieglitze besonders auf die Samen von Cosmeen abgesehen, während und Rotkehlchen und Wacholderdrossel mit Wildrosen bevorzugen. Aber auch Eberesche, Schneeball, Holunder, Weißdorn, Hagebutten, Sonnenblumen, Distel und Asternsamen, die Samen von Ziergräsern, hängengelassenes Obst und spezielles Vogelfutter aus dem Versandhaus sowie Meisenringe und Futterknödel helfen den Vögeln den Winter ohne Futtermangel zu überstehen.
Die Winterfütterung selbst sollte schon vor den ersten Dauerfrösten und dem ersten Schneefall beginnen, mehrere, gut im Garten verteilte, wind- und wettergeschützte Futterstellen, wie Futterhäuschen oder Futtersilos, die in regelmäßigen Abständen gereinigt und wieder befüllt werden, freihängende Meisenringe und Futterknödel locken die hungrigen Vögel an und man wird feststellen, dass sich nicht nur Meisen und Spatzen, sondern auch Grünfinken, Goldammern, Diestelfink und andere Wintergäste am Futterhäuschen einfinden.
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