Blume des Jahres 2012: Heidenelke

15. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Fabelfroh

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Vor kurzem kürten die Stiftung Naturschutz Hamburg zusammen mit der Stiftung Loki Schmidt die Heidenelke (Dianthus deltoides) zur „Blume des Jahres 2012“. Wer sich in Zukunft an dieser besonderen Pflanze erfreuen möchte, der sollte bereits jetzt aktiv werden.

Die Heidenelke ist nämlich ein sogenannter Kaltkeimer. Das bedeutet nichts anderes, als dass sie eine Art Kälteschock benötigt um keimen zu können. Daher wird sie bereits im Februar in Schalen gesät. Im Frühling werden die Pflänzchen dann ausgepflanzt.

Zudem weist die Stiftung darauf hin, dass die Heidenelke eine anspruchslose Pflanze ist, die frosthart ist und auch nicht gedüngt werden muss. Ein Winterschutz ist ebenfalls nicht nötig. In den ersten beiden Jahren blüht sie noch nicht voll, weshalb sie in dieser Zeit auch kräftig zurückgeschnitten werden darf. Die Heidenelke gehört zu den gefährdeten Pflanzen, da ihr natürlicher Lebensraum bedroht ist, da er immer häufiger als Ackerland oder Grünfläche genutzt wird.

Gärtner bereiten sich auf den Frühling vor

8. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by geograph/ Jonathan Billinger

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Auch wenn der Winter gerade erst Einzug gehalten hat und Deutschland unter den Minusgraden bibbert, stehen einige Gärtner schon jetzt in den Startlöchern, denn zumindest theoretisch ist der Frühling nicht mehr weit. Wer sich bereits jetzt für den Beginn der Gartensaison vorbereiten möchte, kann einige Dinge erledigen.

Zunächst sollte man seine Gerätschaften überprüfen. Im Idealfall hat man sie bereits vor dem Einlagern im Herbst gereinigt und gepflegt. Auch hier empfiehlt sich eine Kontrolle, denn über den Winter können sich Schäden gebildet haben. Wer sich noch nicht um die Geräte gekümmert hat, sollte sie jetzt ölen und überholen.

Saatgut und Wurzelwerk kann bereits jetzt bestellt bzw. gekauft werden. So ist man dafĂĽr gerĂĽstet, sollte der FrĂĽhling genauso schnell kommen wie die eisigen Temperaturen. Sobald das Thermometer wieder ĂĽber Null klettert, werden die ImmergrĂĽnen gegossen, damit sie nicht vertrocknen. Grundsätzlich sollten Hecken und Bäume im Februar bei Bedarf gerodet werden, denn ab 1. März muss bei der Baumpflege auf die Nester der Vögel Acht gegeben werden. Leider sind diese Temperaturen fĂĽr geschnittene Pflanzen Gift. Man hat hier ja noch ein paar Wochen, in denen man auf mildere Temperaturen warten kann…

Zaubernuss: Das ganze Jahr ĂĽber eine Zierde

1. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Kurt StĂĽber

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Wer nach größeren Pflanzen sucht, die das ganze Jahr über schön sind, der könnte sich vielleicht für die Zaubernuss (Hamamelis) interessieren. Sie ist nicht nur anspruchslos, sondern zeigt sich ziemlich robust gegenüber Schnee und Eis, was ihr auch ihren Namen eingebracht hat.

Die Zaubernuss blüht bereits im Januar und lässt sich dabei auch nicht von Temperaturen bis zu minus 15 Grad beirren. Die Blütenblätter sind dann lang und sehen ein bisschen aus wie Papierstreifen. Im Herbst überzeugt der Strauch mit leuchtend roten und gelben Blättern.

Achtung: Die Zaubernuss braucht viel Platz, was man bei der Suche nach einem geeigneten Standort berücksichtigen sollte. Sie wächst ausladend und kann sich zu einem Baum von bis zu fünf Metern Höhe entwickeln. Dafür lässt sie den Garten zu jeder Jahreszeit erstrahlen und benötigt nicht viel Arbeit. Zurückschneiden muss man sie nicht. Wer dies trotzdem möchte, sollte es nach der Blüte tun.

Pflanzensamen: Kann man sie noch verwenden?

25. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ schreiblockade

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Wohl jeder Hobby-Gärtner hat mit Sicherheit einige Tüten mit Pflanzensamen irgendwo aufgehoben. Dabei muss man jedoch bedenken, dass auch die Samen nicht ewig haltbar sind. Wie stelle ich also fest, ob die Samen noch keimen und ob ich sie noch verwenden kann?

Zwei Möglichkeiten sind dabei am beliebtesten: Man legt ein paar Samen aus der Tüte auf ein feuchtes Krepptuch oder auf Watte. Dieses legt man ans Fenster und hält es gut zwei bis drei Wochen lang feucht. Keimen die Samen, dürfte auch der restliche Inhalt der Tüte noch in Ordnung sein.

Schneller geht der Test in einer Schale mit Wasser. Hier wieder ein paar Samen aus der Tüte entnehmen und sie in eine Wasserschale geben. Sinken sie nach kurzer Zeit nach unten, ist dies ein Zeichen dafür, dass sie noch genug Inhaltsstoffe zum Keimen haben. Schwimmen sie jedoch an der Oberfläche, so sind sie leider zu sehr ausgetrocknet und werden sicherlich nicht mehr ihren Dienst tun.

Erholung und Entspannung im Gartenzimmer

23. Januar 2012 Keine Kommentare

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Selbst in einem sehr kleinen Zimmer muss man auf eine grüne Oase nicht verzichten. Jede noch so kleine Fläche kann man mit Pflanzen um ein Vielfaches wohnlicher machen und es wird immer noch genügend Platz für einen Sessel, eine Bank, ein Tischchen oder ein Sofa übrig bleiben, wo man gemütlich sitzen und die blühende und grünende Vielfalt genießen kann.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, den nackten Fußboden wohnlich zu gestalten und ihn so zum bunten oder grünen Zimmer zu gestalten. Was jedoch die Bepflanzung angeht, so sind hier den persönlichen Wünschen und geschmacklichen Vorstellungen praktisch keine Grenzen gesetzt. So kann jeder seine Wahl treffen und hat darüber hinaus auch noch den großen Vorteil, dass im Kleinklima des geschützten Gartenzimmers unter Umständen sogar nicht winterharte Pflanzen kultivieren, die im offenen Garten kaum gedeihen würden. Ganz wichtig für die Gestaltung und die Art der Bepflanzung sind äußere Faktoren, die man zunächst einmal als vorgegeben akzeptieren muss: Belichtung, die Lage des Zimmers so wie das Klima. Man muss die Bedingungen, unter denen man sich ein Stück Natur ganz nah in den Wohnbereich bringen möchte, akzeptieren und das Beste daraus machen.

Ein Zimmer, das den ganzen Tag Sonne hat, verlangt eine andere Bepflanzung als ein schattiges Zimmer. So gedeihen auf der SĂĽd-, SĂĽdost – und SĂĽdwestseite praktisch alle sonnenhungrigen KĂĽbelpflanzen. Allerdings sind selbst sie gelegentlich fĂĽr etwas Schatten dankbar. Pflanzen im Zimmer auf der SĂĽdseite eines Hauses mĂĽssen häufiger gegossen werden. DarĂĽber hinaus kann man den Hitzestau vermeiden, wenn man durch das Aufstellen eines Ventilators, etwas Luft in das Zimmer hineinbläst und so die Pflanzen vor einem Kollaps bewahrt. In einem Online-Shop kann man alles fĂĽr sein Gartenzimmer käuflich erwerben. Fortan wird man auch in einer Stadtwohnung die Möglichkeit haben, sich in seine grĂĽne Oase zurĂĽckziehen, in völliger Ruhe ein Buch lesen oder sich einfach nur von den Strapazen des Alltags erholen zu können.

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