Ökologischer Gartenbau

10. Dezember 2011 Keine Kommentare

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Ökologisch und biologisch sind Schlagwörter, die heute aus keiner Diskussion fehlen dĂŒrfen und eine Alternative darstellen, um die Umwelt gesund zu erhalten. Die Schlagwörter finden Anwendung in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel der Landwirtschaft, im Gartenbau aber auch bei der Nahrung.

Die Geschichte

Die Idee fĂŒr den biologischen Gartenbau entstand bereits in den 1920er Jahren. Überzeugte Landwirte haben sich in den darauf folgenden Jahren zusammengeschlossen und ihre GrundsĂ€tze mit Richtlinien festgehalten. Diese Standards findet man heute in der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen, kurz IFOAM, wieder. Die Definition von Albert Haller aus „Die Wurzeln der gesunden Welt“ beschreibt am besten die Definition von „biologischen GĂ€rten“: Demnach gilt es, die Beziehungen der Kulturpflanzen zu den Lebewesen zu berĂŒcksichtigen und gleichzeitig jede Maßnahme auf ihre Wirkung auf das Ganze zu prĂŒfen.

Die Bodenfruchtbarkeit erhalten

Der Boden steht im Mittelpunkt des biologischen Gartenbaus. Deshalb mĂŒssen alle Maßnahmen auf die Erhaltung sowie Steigerung der Bodenfruchtbarkeit konzentriert werden. Um dies zu erreichen, muss der Boden schonend vorbereitet, eine organische DĂŒngung gewĂ€hrleistet und eine ganzjĂ€hrige Bodenbedeckung vorhanden sein. Die Pflanzen des biologischen Gartenbaus werden nicht direkt mit leicht löslichen MineraldĂŒngern ernĂ€hrt. Das Ziel ist es, dass sich die Pflanzen ĂŒber den natĂŒrlichen NĂ€hrstoffkreislauf ernĂ€hren, der vom Boden angeboten wird. Ein bewĂ€hrter und förderlicher DĂŒnger ist Kompost, der den Boden mit Humus anreichert.

Der Pflanzenschutz

Der vorbeugende Pflanzenschutz ist ebenfalls sehr wichtig im ökologischen Garten. Um dies zu gewĂ€hrleisten, muss die Gesundheit der Pflanzen mithilfe von natĂŒrlichen AbwehrkrĂ€ften gefördert und gestĂ€rkt werden. Dies wird unter anderem mit folgender Maßnahme erreicht:

Wildbienenhotel – dessen Herstellung ist sehr einfach und erfordert lediglich eine Kiste von circa 20 Zentimeter Höhe und in beliebiger GrĂ¶ĂŸe, die mit feuchtem Lehm befĂŒllt wird. Anschließend werden StĂ€be unterschiedlicher Dicke im Abstand von 2 bis 3 cm etwa 10 cm tief eingesteckt. Anschließend muss die Konstruktion trockenen und die StĂ€be herausgedreht werden. Der Kasten muss im Garten Richtung SĂŒdosten regengeschĂŒtzt aufgehangen werden.

MaulwĂŒrfe auch im Winter von den Beeten fernhalten

7. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by fotopedia/ zenera

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MaulwĂŒrfe sind interessante kleine Wesen, nur leider machen sie vielen GĂ€rtnern auch ganz schön zu schaffen. Gerade hat man ein Beet oder den Rasen perfekt angelegt, so findet sich dort auch schon wieder ein MaulwurfshĂŒgel. Auch die Pflanzen werden gerne von den Tiere beschĂ€digt. Wer nicht will, dass MaulwĂŒrfe sich in seinen schönen Beeten herumtreiben, der sollte versuchen, sie auf natĂŒrlichen Weg loszuwerden.

MaulwĂŒrfe dĂŒrfen auf keinen Fall verletzt, gefangen oder getötet werden, denn sie sind nach der Bundesartenschutzverordnung geschĂŒtzt. Um die Tiere zu vertreiben, kann man auf UltraschallgerĂ€te setzen oder aber WindrĂ€der im Garten verteilen, denn auch diese GerĂ€usche mögen die Tiere offenbar nicht.

Auch einige Geruchsstoffe können die Tiere gar nicht leiden. Zitrusöle gehören dazu ebenfalls wie Buttermilch oder ein Knoblauchsud, die man auf dem Beet verteilt. So störend die MaulwurfshĂŒgel auch sein können, so haben sie auch ihr Gutes. MaulwĂŒrfe ernĂ€hren sich vorwiegend von Insekten und RegenwĂŒrmern. Von diesen gibt es nur in guten Gartenböden eine Menge. MaulwĂŒrfe sind also ein Zeichen fĂŒr einen guten Boden.

Die Tiere halten ĂŒbrigens keinen Winterschlaf, sondern ziehen sich in tiefere Bodenschichten zurĂŒck. Dort legen sie VorrĂ€te an und jagen WĂŒrmer und Insekten. Zu neuen MaulwurfshĂŒgeln kann es also auch im Winter kommen, da die Erde fĂŒr den Tunnelbau ja irgendwohin muss.

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Gartenmöbeltrends fĂŒr den Sommer 2012

3. Dezember 2011 Keine Kommentare

Gartenmöbel

Gartenmöbel - flickr/Crinklecrankle.com

Wie sieht eigentlich der Gartenmöbeltrend 2012 aus? Die Möbel wird multifunktional sein. So können die Tische vielleicht integrierte Blumentöpfe haben, einige GerÀte zum Grillen werden auch einen Pizzaofen darstellen.

Manche Personen machen ihren Balkon zum blĂŒhenden Garten, sie wĂŒnschen sich eine Erweiterung des Wohnraums und gestalten hier einen Erholungsraum. Gerne sitzt man auch im Garten so gemĂŒtlich, wie in einem Wohnzimmer. Also sollen stets geeignete Möbelteile gebraucht werden.

Die Nachwuchsdesigner berĂŒcksichtigen das Ganze und entwickeln ihre eigenen Modelle. So wurde ein Sessel aus einem Kunststoffgeflecht in Form einer weißen Kugel prĂ€sentiert. Wer die Möbel nutzt, fĂŒhlt sich wie auf weichen Kissen, es ist sozusagen ein schĂŒtzender Kokon. Bei einigen Teilen wachsen an Stahlrohren auch exotische Pflanzen hoch. FĂŒr den Nutzer ist der Sessel dann deswegen besonders attraktiv, weil er seine PrivatsphĂ€re ausgezeichnet schĂŒtzt.

Die Gartenmöbel sehen immer mehr den Wohnzimmerteilen Ă€hnlich. Heute nutzt man nicht immer nur KlappstĂŒhle im Garten, sondern auch bequeme Sessel und Sofas. Es soll alles modern aussehen. Der Besitzer lĂ€sst sich gerne im Garten verwöhnen; es muss alles gut passen. Wenn er zum Beispiel sein Notebook nutzt, sollte er die Gelegenheit haben, es sicher irgendwo zu platzieren. Das GerĂ€t ist ziemlich teuer und es wird sehr schade sein, wenn das einfach nach unten gleitet und beschĂ€digt wird. Das möchte man vermeiden, also nutzt man auch einen entsprechenden Tisch. Er muss vor allem genug Platz haben. Besonders bequem ist natĂŒrlich immer noch ein ausziehbarer Tisch.
Wenn man im Garten nicht alleine sitzen möchte, sondern in Gesellschaft, muss auch fĂŒr die anderen eine bequeme Umgebung geschaffen werden.

Die Jugendlichen beschÀftigen sich zum Beispiel gerne mit Computerspielen. Auf dem Bildschirm werden richtige KÀmpfe ausgetragen, aber wichtig ist, dass alle Teile auf dem Tisch den richtigen Platz finden.

Im Jahre 2012 wird man die Möbel gezielt auf die Umgebung abstimmen. Sonnenschirme werden zum Beispiel mit Reetdach gebraucht. Die Trendfarbe der MöbelstĂŒcke des Jahres 2012 ist grĂŒn, weil sie so besser in das Ganze eingefĂŒgt werden können – grĂŒn sind ja auch die Pflanzen.

Der Kunde kann sich aus den zahlreichen Angeboten genau das aussuchen, was fĂŒr seinen Garten am besten passen wĂŒrde und vor allem auch Gartenmöbel mit Stil kaufen, die nicht auf den schönen Fotos vom Gartenleben des Sommers als peinlicher Hintergrund dastehen, sondern die AthmosphĂ€re aufwerten.

Zeitlos schön und raffiniert schlicht: Japanische GÀrten

3. Dezember 2011 Keine Kommentare

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Die Verbindung von Natur und Kunst findet im Garten ihren höchsten Ausdruck. Die Anlage von Landschaft im Kleinformat sollte stets natĂŒrlich, elegant und ausdrucksstark wirken – ganz egal, ob es sich um barocke, englische, japanische oder hĂ€ngende GĂ€rten handelt. Gartenkunst ist beliebt, denn neben Selbstausdruck beinhaltet diese Kunstform die Möglichkeit, einen Ort zum WohlfĂŒhlen und Genießen zu schaffen.

Japanischer Garten

GĂ€rten kann man nicht nur mit einheimischen Pflanzen gestalten, sondern auch mit Steinen, Skulpturen, BĂ€umen, Wegen und Wasser. Dass nicht alles angepflanzte GrĂŒnzeug heimisch sein muss, das versteht sich von selbst. Japanische GĂ€rten gelten als Ausdruck der Geschichte und Philosophie Japans, und im Rahmen des Fokus auf Asien sind japanische GĂ€rten in Europa in den letzten Dekaden immer beliebter geworden. Die in einem sorgfĂ€ltig angelegten Garten japanischer Art gezeigte Ästhetik ist subtiler und funktioniert nach anderen Prinzipien als dies bei europĂ€ischen GĂ€rten der Fall ist. Planung bis ins Detail ist ebenso notwendig wie der Einbezug der umgebenden Landschaft. Alle Sinne sollen angesprochen werden – es muss also nicht nur dem Auge mit blĂŒhenden Pflanzen etwas geboten werden, sondern auch dem Tastsinn (das wird durch unebene Wege erreicht), dem Geruchssinn (Pflanzen und Wasser sollten in einem harmonischen Wechsel angelegt sein) und dem Hörsinn. Letzterer wird durch gekieste Wege, BrĂŒcken, raschelnde BlĂ€tter und angesiedelte Insekten beziehungsweise Vögel gereizt.

Interpretationen …

… sind möglich. Und sie sind ganz unterschiedlich, ganz abhĂ€ngig von der persönlichen Erfahrung, den Vorlieben und dem Wissen des jeweiligen Gartenbesuchers. Japanische GĂ€rten sind niemals eindeutig, denn je nach (rein physikalischem) Blickwinkel eröffnen sie immer neue Perspektiven und Aussichten, können in sich geschlossen erscheinen oder in der umgebenden Landschaft eine Erweiterung erfahren. Interessant ist auch, dass die angrenzende Architektur, also Wohnhaus, religiöses GebĂ€ude oder Teestube, stets in die GrĂŒnanlage einbezogen werden. Sie können hinter GrĂŒnzeug verschwinden und verborgen sein, können den Park dank hölzerner Bauweise ergĂ€nzen oder sich kontrastreich davon abheben. Aber niemals wirken sie als Fremdkörper. Ganz im Gegenteil: Vom GebĂ€ude aus gesehen ist der Übergang von drinnen nach draußen, von Architektur zu Gartenanlage und zu Landschaft dahinter fließend und nicht klar definiert. Das macht einen Teil des Charmes japanischer GĂ€rten aus.

Trockener November: Gießen von ImmergrĂŒnen nicht vergessen

30. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ twicepix

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So schön das sonnige Herbstwetter auch ist, die Pflanzen hat es ganz schön aus dem Konzept gebracht. So manche von ihnen bilden bei diesen milden Temperaturen bereits wieder Knospen wie im FrĂŒhling und die immergrĂŒnen Pflanzen benötigen dringend Wasser. Wir haben Medienangaben zufolge den trockensten November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Daher sollte man spĂ€testens jetzt im eigenen Garten aktiv werden.

Experten raten dazu, immergrĂŒne Pflanzen wie Buchs, Kirschlorbeer oder Rhododendron alle drei bis vier Tage fĂŒr jeweils gut fĂŒnf Minuten zu gießen. ImmergrĂŒne in KĂŒbeln benötigen einmal in der Woche eine Gießkanne voll. Das Wasser muss auf keinen Fall extra erwĂ€rmt werden. Gegossen wird bis der Frost einsetzt.

ImmergrĂŒne Pflanzen mĂŒssen sich jetzt dringend einen Wasservorrat fĂŒr den Winter anlegen, da sie ihre Nadeln und BlĂ€tter ja nicht verlieren. Wer im Herbst Pflanzen in den Boden gesetzt hat, sollte diese darĂŒber hinaus ebenfalls jetzt gießen, da sie ihre Wurzeln neu ausbilden mĂŒssen.