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Artikel Tagged ‘BĂ€ume’

Naturnahe GÀrten locken Vögel an

6. Dezember 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ EPei

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Ruhige, artenreiche, vielfĂ€ltig gestaltete, naturnahe GĂ€rten mit einer reichlichen Auswahl an BĂ€umen, beerentragenden StrĂ€uchern, vielen unterschiedlichen BlĂŒhpflanzen, GrĂ€sern und KrĂ€utern, Nistmöglichkeiten, Futter- und Wasserstellen bieten den einheimischen Vögeln den optimalen Lebensraum um sich in ihnen anzusiedeln. Je abwechslungsreicher der Garten gestaltet ist umso attraktiver wird er fĂŒr verschiedene einheimische Vogelarten, die gern auch Nisthilfen in Anspruch nehmen und zudem wĂ€hrend der Aufzucht ihrer Jungen den Garten von lĂ€stigen Insekten und PflanzenschĂ€dlingen frei halten. Blau- und Kohlmeisen siedeln sich gern in Baumhöhlen oder NistkĂ€sten an, wĂ€hrend das GartenrotschwĂ€nzchen Ritze und Spalten an GebĂ€uden bevorzugt. Andere Vögel bauen ihre Nester auf BĂ€ume oder in dornige Hecken, die gleichzeitig einen Schutz gegen Katzen, Marder und Iltis darstellen.

Abgesehen von Sperlingen und Hausspatzen, die in der Lage sind sich relativ schnell VerĂ€nderungen anzupassen und ihr Futter nahezu ĂŒberall finden, sind andere Vögel auf die ökologische Nische Garten und eine eventuelle ZufĂŒtterung angewiesen. Deshalb sollten bei der Bepflanzung des Gartens gezielt Pflanzen ausgewĂ€hlt werden, deren energiereiche, ölhaltigen Samen und zuckerhaltigen FrĂŒchte auch den Winter ĂŒber als Nahrung fĂŒr die Vögel dient. So haben es Stieglitze besonders auf die Samen von Cosmeen abgesehen, wĂ€hrend und Rotkehlchen und Wacholderdrossel mit Wildrosen bevorzugen. Aber auch Eberesche, Schneeball, Holunder, Weißdorn, Hagebutten, Sonnenblumen, Distel und Asternsamen, die Samen von ZiergrĂ€sern, hĂ€ngengelassenes Obst und spezielles Vogelfutter aus dem Versandhaus sowie Meisenringe und Futterknödel helfen den Vögeln den Winter ohne Futtermangel zu ĂŒberstehen.
Die WinterfĂŒtterung selbst sollte schon vor den ersten Dauerfrösten und dem ersten Schneefall beginnen, mehrere, gut im Garten verteilte, wind- und wettergeschĂŒtzte Futterstellen, wie FutterhĂ€uschen oder Futtersilos, die in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden gereinigt und wieder befĂŒllt werden, freihĂ€ngende Meisenringe und Futterknödel locken die hungrigen Vögel an und man wird feststellen, dass sich nicht nur Meisen und Spatzen, sondern auch GrĂŒnfinken, Goldammern, Diestelfink und andere WintergĂ€ste am FutterhĂ€uschen einfinden.

Die richtige Art um BÀume im Garten zu fÀllen

8. November 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ EPei

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Viele Menschen haben einen sehr großen und gut bepflanzten Garten. Hier befinden sich unter anderem auch grĂ¶ĂŸere BĂ€ume, welche bei bestimmten AnlĂ€ssen gefĂ€llt werden mĂŒssen. Auch Waldarbeiter mĂŒssen immer wieder BĂ€ume fĂ€llen, damit eine gute Landschaftspflege durchgefĂŒhrt werden kann.

Dies kann mehrere GrĂŒnde haben. Oft sind die BĂ€ume krank und könnten andere, gesunde Pflanzen anstecken. Auch das hohe Alter und die Gefahr umzufallen, sind GrĂŒnde, um einen Baum zu fĂ€llen. Oft nehmen die altern BĂ€umen dem jungen Nachwuchs das Licht, das Wasser und die NĂ€hrstoffe und werden deswegen gefĂ€llt.

Bei der Landschaftspflege im Wald sollte man darauf achten, dass keine anderen BĂ€ume durch den Sturz beschĂ€digt werden. NatĂŒrlich dĂŒrfen nur BĂ€ume umgeschnitten werden, die alt oder krank sind. Um die Entsorgung bzw. die Weiterverarbeitung des gefĂ€llten Baumes sollte man sich natĂŒrlich auch kĂŒmmern.

Da der durchschnittliche Baum im Garten nicht so groß ist, kann diese Gartenarbeit relativ schnell erledigt werden. Hierbei nimmt man einfach eine Axt oder eine KettensĂ€ge. Dies kommt immer auf die Dicke des Stammes und die GrĂ¶ĂŸe des Baumes an. Als Erstes stellt man sicher, dass sich im Fallradius des Baumes keine Menschen, Tiere oder andere Lebewesen befinden, damit niemand zu Schaden kommt. Anschließend macht man eine bestimmte Kerbe in das Holz. So kann die ungefĂ€hre Fallrichtung des Baumes bestimmet werden, um SchĂ€den an anderen Pflanzen im Garten zu verhindern. Sehr hilfreich ist es, wenn eine zweite Person den Stamm wĂ€hrend des FĂ€llens in eine Richtung drĂŒckt, damit dieser auch in die gewĂŒnschte Richtung fĂ€llt. Wie es bei der Gartenarbeit ĂŒblich ist, sollten der Stamm, die Äste und die BlĂ€tter anschließend entsorgt werden.

Beim BĂ€ume fĂ€llen ist es immer wichtig, dass die richtige Schutzkleidung getragen wird. Vor allem, wenn man mit einer MotorsĂ€ge hantiert ist, dies von großer Bedeutung. Die Schutzkleidung fĂŒr das Arbeiten mit MotorsĂ€gen beinhaltet spezielle Fasern, welche die MotorsĂ€ge stoppen, bevor sie Körperteile wie zum Beispiel das Bein erreichen können. Auch eine Schutzbrille sowie ein Gehörschutz sollte man beim Arbeiten mit den gefĂ€hrlichen GerĂ€ten tragen.

Tipps fĂŒr den Herbst fĂŒr Garten, Balkon und Terrasse

14. September 2010 Keine Kommentare

REHUT3J94WHQ Wenn es draußen morgens wieder neblig ist, die ersten BlĂ€tter fallen und der Herbst sich langsam meldet, dann wird es Zeit, einige Arbeiten im Garten, auf Balkon und Terrasse zu erledigen, um alles fĂŒr die kalte Jahreszeit vorzubereiten.

Jetzt ist die beste Zeit, BĂ€ume zu pflanzen, damit sie noch genĂŒgend Zeit haben, gut anzuwachsen, bevor der erste Frost kommt. Viele BĂ€ume mĂŒssen jetzt zurĂŒckgeschnitten und ausgedĂŒnnt werden, damit sie im nĂ€chsten Jahr noch reichhaltiger blĂŒhen und viele FrĂŒchte tragen. Wer sich mit dem Schneiden von BĂ€umen nicht auskennt, findet im Internet ĂŒber die Suchmaschinen hilfreiche Tipps und manche Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung.

Empfindliche Pflanzen, die ĂŒber den Winter draußen bleiben, kann man mit Stroh gut einpacken und das Ganze mit Band, das nicht verrottet, zusammenbinden. Die Wurzel wird mit viel Mulch angeschĂŒttet, um auch hier eine gute Isolierung zu erreichen.

Laub abwerfende Pflanzen werden im Keller ĂŒberwintert. Auch BlĂŒhpflanzen ĂŒberwintern im Keller. Die Fuchsien werden zurĂŒckgeschnitten und kommen dann in den Keller. Bevor man sie im FrĂŒhjahr wieder raus stellt, sollte man die Wassertriebe aber auch wieder abschneiden, um eine volle BlĂŒte zu bekommen. Der Oleander wird nur leicht zurĂŒckgeschnitten und sollte immer ein bisschen von unten her feucht gehalten werden.

Geranien, Fuchsien und Zitrus-Arten mĂŒssen schon ab 10 Grad KĂ€lte in den Keller gebracht werden. Bei den unempfindlicheren Pflanzen sollte man so lange wie möglich warten, damit sich die Triebe noch gut ausbilden können, bevor es in den Winterschlaf geht.

Wenn alle Pflanzen versorgt sind, kann man sich ans AufrĂ€umen machen, die Gartenmöbel mĂŒssen gereinigt, evtl. noch mit einer Schutzlasur versehen werden und dann kommen Sie in ihr Winterquartier. Auch das Zubehör wie Auflagen und Sitzkissen werden gut verpackt und weggerĂ€umt. Der Rasen muss ĂŒber den Herbst von ­den herabfallenden BlĂ€tter gereinigt werden, damit sich darunter keine Feuchtigkeit hĂ€lt und Moos wĂ€chst. Auch die Gartenwege sollte man pflegen, evtl. noch Risse und poröse Stellen ausbessern, damit kein Wasser rein laufen kann und der Frost das Ganze zum Platzen bringt. Besonders die Zugangswege mĂŒssen immer von BlĂ€ttern frei gehalten werden. Sind diese nĂ€mlich feucht, dann wirken sie fast wie Glatteis und können schwere StĂŒrze verursachen.