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Artikel Tagged ‘Japan’

Effektive Mikroorganismen – die Heinzelmännchen aus der Natur

16. April 2013 Keine Kommentare

cc by public-domain-image.com / Dusan Bicanski

Die EM Mikroorganismen wurden vor ĂĽber 30 Jahren von einem japanischen Forscherteam auf der Insel Okinawa entdeckt. Diese EM Mikroorganismen sind Bestandteile der Natur. Die Forscher entdeckten wichtige Eigenschaften bestimmter Gruppen dieser Organismen und entwickelten spezielle Kulturen aus den Gruppen, welche fĂĽr unsere Gesundheit ganz besonders positive Wirkungen besitzen.

Doch was tun diese kleinen Kraftpakete, um Pflanzen, Tiere und auch uns Menschen gesünder zu machen? Man kann die Wirkungsweise vielleicht mit Katalysatoren vergleichen. Katalysatoren sind bei vielen chemischen Reaktionen nötig, damit sich Stoffe miteinander verbinden können. Ohne diese Katalysatoren liegen die zwei Stoffe nebeneinander und nichts geschieht. In unserem Organismus, aber auch bei Tieren und Pflanzen laufen ständig biochemische Reaktionen ab, um die Nahrung zu verstoffwechseln und Restprodukte wieder zu entfernen. Die Aufgaben der Katalysatoren übernehmen hier viele verschieden Enzyme. Zum Beispiel um Vitamine oder Mineralstoffe in die Zellen zu transportieren zu können. Ohne ausreichende Enzyme werden diese ungenutzt wieder ausgeschieden. Einige Enzyme kann der Körper mit Hilfe von Mikroorganismen selbst bilden, andere muss er mit der Nahrung aufnehmen. Die richtige Zusammensetzung unserer Mikroorganismen verbessert also die Effektivität des Stoffwechsels ganz enorm. So kamen die EM Mikroorganismen zu Ihrem Namen.

Die Einnahme hat für unseren Stoffwechsel sehr positive Auswirkungen. Allein durch die optimierte Stoffwechsellage wird das Immunsystem deutlich gestärkt. Auch viele chronische Leiden wie Hautekzeme, Rheuma, Arthrose oder Wassereinlagerungen werden gelindert. Eine ärztliche Untersuchung und Behandlung können sie im Krankheitsfall natürlich nicht ersetzen. Die gleichen Wirkungen haben die EM auch bei Tieren. Erstaunlich positive Ergebnisse kann man auch beim Einsatz bestimmter EM im Garten erreichen. In entsprechender Konzentration über das Gießwasser direkt auf die Pflanzen aufgebracht, oder dem Kompost zugemischt erreicht man Bio Erde in gesündester Qualität. So werden Spritzmittel und Dünger überflüssig. Durch die hohe Qualität der mit EM entstandenen Bio Erde erhalten wir gesunde Lebensmittel in bester Bio Qualität (weitere Informationen dazu finden Sie hier).

Zeitlos schön und raffiniert schlicht: Japanische Gärten

3. Dezember 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ waywuwei

Die Verbindung von Natur und Kunst findet im Garten ihren höchsten Ausdruck. Die Anlage von Landschaft im Kleinformat sollte stets natĂĽrlich, elegant und ausdrucksstark wirken – ganz egal, ob es sich um barocke, englische, japanische oder hängende Gärten handelt. Gartenkunst ist beliebt, denn neben Selbstausdruck beinhaltet diese Kunstform die Möglichkeit, einen Ort zum WohlfĂĽhlen und GenieĂźen zu schaffen.

Japanischer Garten

Gärten kann man nicht nur mit einheimischen Pflanzen gestalten, sondern auch mit Steinen, Skulpturen, Bäumen, Wegen und Wasser. Dass nicht alles angepflanzte GrĂĽnzeug heimisch sein muss, das versteht sich von selbst. Japanische Gärten gelten als Ausdruck der Geschichte und Philosophie Japans, und im Rahmen des Fokus auf Asien sind japanische Gärten in Europa in den letzten Dekaden immer beliebter geworden. Die in einem sorgfältig angelegten Garten japanischer Art gezeigte Ă„sthetik ist subtiler und funktioniert nach anderen Prinzipien als dies bei europäischen Gärten der Fall ist. Planung bis ins Detail ist ebenso notwendig wie der Einbezug der umgebenden Landschaft. Alle Sinne sollen angesprochen werden – es muss also nicht nur dem Auge mit blĂĽhenden Pflanzen etwas geboten werden, sondern auch dem Tastsinn (das wird durch unebene Wege erreicht), dem Geruchssinn (Pflanzen und Wasser sollten in einem harmonischen Wechsel angelegt sein) und dem Hörsinn. Letzterer wird durch gekieste Wege, BrĂĽcken, raschelnde Blätter und angesiedelte Insekten beziehungsweise Vögel gereizt.

Interpretationen …

… sind möglich. Und sie sind ganz unterschiedlich, ganz abhängig von der persönlichen Erfahrung, den Vorlieben und dem Wissen des jeweiligen Gartenbesuchers. Japanische Gärten sind niemals eindeutig, denn je nach (rein physikalischem) Blickwinkel eröffnen sie immer neue Perspektiven und Aussichten, können in sich geschlossen erscheinen oder in der umgebenden Landschaft eine Erweiterung erfahren. Interessant ist auch, dass die angrenzende Architektur, also Wohnhaus, religiöses Gebäude oder Teestube, stets in die GrĂĽnanlage einbezogen werden. Sie können hinter GrĂĽnzeug verschwinden und verborgen sein, können den Park dank hölzerner Bauweise ergänzen oder sich kontrastreich davon abheben. Aber niemals wirken sie als Fremdkörper. Ganz im Gegenteil: Vom Gebäude aus gesehen ist der Ăśbergang von drinnen nach drauĂźen, von Architektur zu Gartenanlage und zu Landschaft dahinter flieĂźend und nicht klar definiert. Das macht einen Teil des Charmes japanischer Gärten aus.