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Ă–kologischer Gartenbau

10. Dezember 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ nguy1

Ökologisch und biologisch sind Schlagwörter, die heute aus keiner Diskussion fehlen dürfen und eine Alternative darstellen, um die Umwelt gesund zu erhalten. Die Schlagwörter finden Anwendung in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel der Landwirtschaft, im Gartenbau aber auch bei der Nahrung.

Die Geschichte

Die Idee fĂĽr den biologischen Gartenbau entstand bereits in den 1920er Jahren. Ăśberzeugte Landwirte haben sich in den darauf folgenden Jahren zusammengeschlossen und ihre Grundsätze mit Richtlinien festgehalten. Diese Standards findet man heute in der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen, kurz IFOAM, wieder. Die Definition von Albert Haller aus „Die Wurzeln der gesunden Welt“ beschreibt am besten die Definition von „biologischen Gärten“: Demnach gilt es, die Beziehungen der Kulturpflanzen zu den Lebewesen zu berĂĽcksichtigen und gleichzeitig jede MaĂźnahme auf ihre Wirkung auf das Ganze zu prĂĽfen.

Die Bodenfruchtbarkeit erhalten

Der Boden steht im Mittelpunkt des biologischen Gartenbaus. Deshalb müssen alle Maßnahmen auf die Erhaltung sowie Steigerung der Bodenfruchtbarkeit konzentriert werden. Um dies zu erreichen, muss der Boden schonend vorbereitet, eine organische Düngung gewährleistet und eine ganzjährige Bodenbedeckung vorhanden sein. Die Pflanzen des biologischen Gartenbaus werden nicht direkt mit leicht löslichen Mineraldüngern ernährt. Das Ziel ist es, dass sich die Pflanzen über den natürlichen Nährstoffkreislauf ernähren, der vom Boden angeboten wird. Ein bewährter und förderlicher Dünger ist Kompost, der den Boden mit Humus anreichert.

Der Pflanzenschutz

Der vorbeugende Pflanzenschutz ist ebenfalls sehr wichtig im ökologischen Garten. Um dies zu gewährleisten, muss die Gesundheit der Pflanzen mithilfe von natürlichen Abwehrkräften gefördert und gestärkt werden. Dies wird unter anderem mit folgender Maßnahme erreicht:

Wildbienenhotel – dessen Herstellung ist sehr einfach und erfordert lediglich eine Kiste von circa 20 Zentimeter Höhe und in beliebiger Größe, die mit feuchtem Lehm befĂĽllt wird. AnschlieĂźend werden Stäbe unterschiedlicher Dicke im Abstand von 2 bis 3 cm etwa 10 cm tief eingesteckt. AnschlieĂźend muss die Konstruktion trockenen und die Stäbe herausgedreht werden. Der Kasten muss im Garten Richtung SĂĽdosten regengeschĂĽtzt aufgehangen werden.