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Artikel Tagged ‘Ohrwurm’

N√ľtzlinge im heimischen Garten k√∂nnen chemische Sch√§dlingsbek√§mpfungsmittel ersetzen

18. August 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Thomas Euler

Die meisten Menschen w√ľnschen in ihrem heimischen Garten keine Sch√§dlinge aber genauso wenig m√∂chten sie chemische Keulen einsetzen, gerade dann nicht, wenn Kinder im Garten spielen oder sich Gem√ľsebeete in unmittelbarer N√§he befinden. Die L√∂sung liegt in der Natur selbst. Denn sie bietet eine Vielzahl an N√ľtzlingen, die die Sch√§dlinge vernichten, ohne dabei die Pflanzen oder die Umwelt zu sch√§digen.

Die N√ľtzlinge

Die Liste der N√ľtzlinge ist lang. Viele von ihnen k√∂nnen, wenn sie im heimischen Garten nicht ans√§ssig sind, im Versandhandel bestellt werden. Zu den N√ľtzlingen z√§hlen einerseits die Insekten, die Fadenw√ľrmer aber auch Bakterien und Spinnentiere.

Die unterschiedlichen Arten

Um zu wissen, welcher N√ľtzling eingesetzt werden soll, muss der Sch√§dling bekannt sein. So wird bei Blattl√§usen beispielsweise der Siebenpunktmarienk√§fer eingesetzt. Der Laufk√§fer hingegen frisst bevorzugt Schnecken. Die Weichk√§fer fressen ebenfalls Schnecken aber auch W√ľrmer und auch kleiner Insekten. Die Kurzfl√ľgler, die auch Raubk√§fer genannt werden, ern√§hren sich ebenfalls von Fliegen. Der Ohrwurm frisst wie der Siebenpunktmarienk√§fer ebenfalls Blattl√§use, jedoch frisst er leider auch Schmetterlingsraupen. Jedoch frisst dieser N√ľtzling auch Pflanzenteile an, wodurch er zugleich auch ein Sch√§dling werden kann. Daher wird die Blattlausgallm√ľcke bevorzugt zur Bek√§mpfung von Blattl√§usen eingesetzt.

Der Einsatz von N√ľtzlingen im heimischen Garten
Sollen N√ľtzlinge eingesetzt werden, ist es sinnvoll die Sch√§dlinge durch einen Botaniker oder Biologen eindeutig identifizieren zu lassen. Dieser kann auch den entsprechenden N√ľtzling empfehlen, der sich genau von diesem Sch√§dling ern√§hrt. Bei K√§fern besteht der Vorteil, dass diese im heimischen Garten √ľberwintern k√∂nnen, w√§hrend andere N√ľtzlinge Jahr f√ľr Jahr erneut bestellt werden m√ľssen. Ein N√ľtzling, welcher nur den entsprechenden Sch√§dling frisst, richtet, falls dieser im heimischen Garten nicht vorhanden ist, keinen Schaden an. Er sucht lediglich das Weite, also einen Lebensraum, in welchem er ausreichende Nahrung findet. Andere N√ľtzlinge hingegen greifen auch auf Pflanzenbestandteile zur√ľck, wenn keine Sch√§dlinge zur Verf√ľgung stehen.