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Der Prärie-Garten

28. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ amandabhslater

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Bei dem Wort Prärie denken die meisten wohl an staubtrockene Weiten, bei denen höchstens Mal der obligatorische vertrocknete Grasball an einem vorbeiweht. Doch diese Vorstellung täuscht! Bunte und blühende Gräser bestimmen in weiten Teilen das Bild, was auch immer wieder gerne Verwendung in unseren Gärten findet.

Vor allem für all jene, die nicht so viel Zeit in die Gartenarbeit investieren wollen, sind Stauden aus den Präriegebieten des Mittleren Westens der USA ideal. Viele von ihnen sind stresstolerant und anpassungsfähig und überstehen auch lange Trockenperioden. Dabei sind sie auch noch schön anzuschauen. Um das Bild der Prärie im eigenen Garten aufzugreifen, werden die Pflanzen locker durcheinander gepflanzt. Eine Fläche von gut 15 Quadratmetern ist dafür ideal, auf der fünf bis sieben Pflanzenarten Platz finden sollten.

Ideal eignen sich beispielsweise die Blaue Feinstrahlaster (Erigeron speciosus), Gelbe Nachtkerzen (Oenothera), Roter Bartfaden (Penstemon), das Gelbe Mädchenauge (Coreopsis) und die Amerikanische Bergminze (Pycnanthemum pilosum). Diese werden dann mit heimischen Stauden wie der Sibirischen Schwertlilie (Iris sibirica) und der Duftnessel (Agastache rugosa) kombiniert.

Bevor man pflanzt, befreit man den Boden von Wurzeln und hartnäckigem Unkraut. Die Fläche wird zunächst mit einer mineralischen Mulchschicht (bis zu 7 cm) bedeckt. Ideal bei der Bepflanzung ist Lavasplitt oder Gesteinssplitt. Die Pflanzen setzt man direkt in die Schotterschicht.