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Artikel Tagged ‘Umwelt’

Solarstrom im eigenen Garten

19. März 2013 Keine Kommentare

cc by wikimedia / Pujanak

Für die Stromerzeugung im heimischen Garten kann sich die Installation einer eigenen Solaranlage eignen. Sie produziert täglich Energie, auch wenn die Sonne nicht scheint. Direkte Sonnenstrahlen benötigen Solarpanels nicht für die Stromgewinnung, lediglich die Leistung ist dadurch reduziert. Für die Installation einer eigenen Solaranlage im Garten ist eine kostspielige Investition notwendig.

Wann lohnt sich die Investition?
Wenn man sich für die Installation einer Solaranlage entscheidet, sind die entstehenden Kosten hoch. Abhängig sind sie von der Größe der Anlage. Es kann sich aber durchaus lohnen, beispielsweise in Gärten ohne eine alternative Stromquelle in der Nähe. So können Gärten umweltfreundlich mit Energie versorgt werden. Für die Einspeisung von Solarstrom in ein örtliches Stromnetz eignet sich eine Anlage im Garten meist nicht. Die erzeugte Energiemenge für eine entsprechend kleiner dimensionierte Solaranlage, die sich beispielsweise auf einem Gewächshaus oder Gartenhaus befindet, ist zu gering.
Die Erzeugung von Strom durch Sonnenenergie ist zwar mit höheren Investitionskosten verbunden, im Betrieb sind die Kosten aber sehr gering im Vergleich zu anderen Energiequellen. Die zu investierenden Kosten amortisieren sich daher.

Die Einsatzmöglichkeiten
Mit Solarpanels im Garten kann man von der Gartenbeleuchtung bis hin zum kleinen Ferienhaus im Hinterhof mit Solarstrom versorgen. DafĂĽr ist allerdings auch der Einsatz einer Batterie notwendig, die die erzeugte Energie speichert. Mit einem entsprechenden Energiespeicher kann der Strom dann genutzt werden, wann er auch wirklich gebraucht wird – beispielsweise in der Nacht fĂĽr die Beleuchtung. Eine andere Möglichkeit, die saubere Energie einer umweltfreundlichen und wartungsfreien Solaranlage im eigenen Garten unabhängig von der Tageszeit zu nutzen, gibt es nicht.

Natürliches Gärtnern und heimische Gewächse sind im Trend

6. April 2011 Keine Kommentare
cc by geograph/ Evelyn Simak

cc by geograph/ Evelyn Simak

Bei vielen Gartenbesitzern waren in den letzten Jahrzehnten vor allem exotische Pflanzen besonders beliebt. In Gartencentern finden Pflanzen mit auffälligen Blüten und immergrüne Sträucher reißenden Absatz. In diesem Jahr raten immer mehr Experten dazu lieber wieder auf heimische Gewächse zu setzen. Dies korrespondiert gut mit dem neuen Trend hin zu mehr Bewusstsein für die Natur.

So verzichten immer mehr Hobby-Gärtner auf Pestizide und Co. und entdecken die heimische Pflanzenwelt wieder für sich. Dies trägt nicht nur zu einer neuen Optik bei, sondern hat auch praktische Vorteile.

Mit den exotischen und meist hochgezüchteten Pflanzen kann die heimische Tierwelt nichts anfangen. Insekten finden auf diesen Blumen kaum noch Nahrung oder Unterschlupf. Vögeln und Kleinsäugern ergeht es ähnlich. Um etwas für die Umwelt und das eigene Bewusstsein zu tun, also lieber wieder mehr zu heimischen Pflanzen greifen. Man wird überrascht sein, was man auch hier entdecken kann! Am besten lässt man sich hierfür am Anfang beraten um herauszufinden, mit welchen Pflanzen man der Tierwelt besonders etwas Gutes tun kann.

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